Ihr werdet vielleicht meinen, warum nun noch dieser Blog? Reicht denn die webseite nicht? Viele sind außerdem in Facebook präsent und da postet ihr doch auch immer alles mit?
Nun, irgendwie stimmt das schon. Aber die Webseite zu aktualiseren erfordert nunmal, dass der Webmaster zu Hause an seinem Rechner sitzt. Facebook ist gut und schön, wird aber von manchen auch mit guten Gründen abgelehnt. Daher kommt nicht alles bei unseren Mitgliedern an, jedenfalls nicht sofort.
Hier habt ihr zudem die Möglichkeit, eure Kommentare zu den aktuellen Beiträgen (Posts heißen die jetzt auf neudeutsch) zu hinterlassen. Dazu müsst ihr ihr nicht einmal irgendwo Mitglied einer Seite werden. Mit dem Blog kann wesentlich mehr als mit einem Gästebuch gemacht werden. Letzteres war sowieso nicht so ergiebig.
Im Gegensatz zur Webseite können hier mehrere Autoren Einträge machen und Berichte schreiben, Bilder einstellen und vieles mehr. Seit ich es mit meinem Blog LITTERAE ARTESQUE ausprobiert habe, meine ich, dass dies was bringen könnte.
Ich habe erst einmal die Silly und den Rob eingeladen, als Autoren mitzuwirken. Bei Bedarf und auf Wunsch können das auch noch mehr Autoren werden.
Was soll nun aus der Webseite werden?
In einem Blog verschwinden ältere Einträge so nach und nach in der "Versenkung". Man müste also per Link immer wieder auf diese verweisen. Aber Manches soll ja schnell abrufbar sein. Dazu dient die Webseite, welche, wenn der Blog funktioniert, verschlankt werden kann und zukünftig als Archiv gilt. Berichte, Geschichten, Fotogallerien werden dann dort gespeichert.
Neueigkeiten werden vor allem hier aufgerufen und in der Webseite so schnell wie möglich als link auf diesen Blog dargestellt.
Nun bin ich gespannt, was ihr dazu sagt.
Uwe alias KaratekaDD
Schneller kann man Bilder, Berichte, Aktuelles wie Historisches nicht zur Verfügung stellen. Chronologisch werden hier Histörchen und Geschichten alte Zeiten aufleben lassen.
Sonntag, 11. August 2013
Freitag, 6. April 2012
Osterlehrgang 2012
Ostern in Bremen - Er ist ja eine langjährige Tradition, der Osterlehrgang der WADOKAI - Stilrichtung in Bremen. Darüber haben wir auch schon mehrfach berichtet. Es kostet ein wenig Überwindung, die vier Feiertage in einer Sporthalle zu verbringen.
Es lohnt sich also immer wieder, die Bundeslehrgänge zu besuchen. Steffen fand es auch ganz schön und mit den Freunden von HATO macht es auch immer wieder Spaß - das traditionelle Chinaessen fand auch wieder statt. Inzwischen wertden wir wiedererkannt.
* gerettet aus der alten Webpräsenz
Dieser Lehrgang wurde in bewährter Form durchgeführt, neben dem obligatorischen Tagesbeginn "Grundschule unter physischen Aspekten" ging es dann thematisch zur Sache. Wir Teilnehmer konnten unter vielfältigen Angeboten wählen, wobei diesmal die KATA ein wenig im Vordergrund stand. Ohyo und Kihon Kumite sind Hauptbestandteile des Trainingsprogramms, konsequent mit Partnerwechsel durch die insgesamt 20 Übungen (für die Dantrager) war eine Übungsform, die bei so vielen Teilnehmern eher neu war. Peter Mixa, schon oft für das Thema Selbstverteidigung zuständig, wählte diesmal die Verteidigung gegen mehrere Gegner. Die zentrale Frage lautete: Verteidigung durch Angriff - aber wen zuerst? Dies zu üben machte auch Spaß. Werner Buddrus führte eine Reihe von Karateka in die aktuellen Wettkampfregeln ein - auch mit praktischen Übungen und Elke von Oehsen bot ein sogenanntes Center-Line-Training an. Hierbei wurden die im Sinne von Tai-Sabaki notwendigen Ausweichbewegungen um die eigene Körperachse geübt. Theoretisch klar verständlich - praktisch stellt man schnell fest, dass da noch Trainingsreserven vorhanden sind.
Es lohnt sich also immer wieder, die Bundeslehrgänge zu besuchen. Steffen fand es auch ganz schön und mit den Freunden von HATO macht es auch immer wieder Spaß - das traditionelle Chinaessen fand auch wieder statt. Inzwischen wertden wir wiedererkannt.
* gerettet aus der alten Webpräsenz
Uwe Rennicke (Fotos © by URDD
Samstag, 17. März 2012
Ohtsuka in Hamburg...
... Frank und waren dabei
Hironori (Jiro) OHTSUKA, 10. Dan Wado-Ryu, Sohn des Stilgründers OHTSUKA, Mejin, in Deutschland. Die Gelegenheit musste nun endlich mal genutzt werden. Der Großmeister ist ja bereits 78 Jahre alt. Und beweglich ist der...
Auch sein Partner, Masafumi SHIOMITSU, 9. Dan, 70 Jahre alt, verblüffte uns um Jahrzehnte jüngere Schwarzgurtträger enorm.
Hinzu kommt, wir begannen zwar jeweils kurz mit Grundtechniken, die Hauptanteile waren viel weiter führend, als bisher aus dem Prüfungsprogramm bekannt.
Ein Glück, die kleine Halle war mit Matten ausgelegt, denn des Europäers Knie scheinen weniger für ausgedehnte Formen des IDORI ausgelegt zu sein. Die relativ geringe Menge der Teilnehmer lies ein sehr individuelles Training zu. Korrekturen durch die Großmeister waren so direkt und oft möglich. Schon deshalb hat sich der Lehrgang gelohnt. Auch wenn Sensei OHTSUKA mir dabei merkbar vor das Schienbein trat.
Beide gaben an den Trainingstagen je zwei Trainingseinheiten. Dadurch bekamen Frank und ich die Gelegenheit auch mal nach Hamburg hinein zu fahren. Ich selbst war noch nie dort. So konnten wir einen ausgedehnten Spaziergang zum Rsthaus, der Binnenalster, in die Speicherstadt und zu den Landungsbrücken unternehmen, wo es lecker Fisch zu essen gab.
Seine Horizont zu erweitern, ist also sicher nicht hoch genug einzuschätzen. Karate und Kultur an einem Wochenende: Was will man mehr?
Uwe Rennicke
Fotos © by URDD / Bild oben: offizielles Gruppenfoto
* aus der alten Webpräsenz
Seine Horizont zu erweitern, ist also sicher nicht hoch genug einzuschätzen. Karate und Kultur an einem Wochenende: Was will man mehr?
Uwe Rennicke
Fotos © by URDD / Bild oben: offizielles Gruppenfoto
* aus der alten Webpräsenz
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Historisches,
Karate-Lehrgang
Samstag, 25. Februar 2012
Ein Besuch in Berlin oder
Es ist immer wieder eine Freude, an einem Lehrgang mit Bob NASH (7. Dan JKF WADO-KAI) und Toby THREADGILL (Menkyo Kaiden, Takamura-Ha Shindo Yoshin Ryu) teilnehmen zu können. Da Ohtsukas Wado Ryu auf den Säulen Karate und Shindo Yoshin Ryu beruht, haben sich beide die Aufgabe gestellt, in Lehrgängen die Zusammenhänge darzustellen und zu verdeutlichen. Für diesen Zweck richtet der Berliner Karateverband schon seit Jahren diesen Lehrgang aus.
Wie schon so oft verblüfft Sensei Threadgill mit der ihm eigenen Körperbeherrschung bei sogenannten ROOTING. Grob übersetzt könnte man sagen, es gilt im Boden Wurzeln zu schlagen, damit man an dem Platz bleiben kann, den man sich gerade ausgesucht hat und von dem man sich von keinem Gegner vertreiben lassen will. Ganz langsam bekommen wir eine Ahnung davon, wie das geht, das heist, "unbekannte" Muskeln zu aktivieren. Auch das Gleichgewichtsbrechen und das Arbeiten mit dem Körperschwerpunkt sind wiederholt Themen. Außerdem können wir wieder einmal einen kleinen Einblick über die Ursprungstechniken des japanischen Schwertkampfes gewinnen.
Sensei Nash gibt uns "Rätsel" zum knacken mit auf den Weg. Kata NAIHANCHI - ungewohnter Muskeleinsatz und ungewohnte Körperspannung. Nicht umsonst ist der KARATE DO ein "weiter Weg". Auch einzelne Aspekte der Partnerübungen Kihon Kumite 9 und 10 sind durchaus interessant und geben Stoff zum Üben mit in die heimischen Dojos.
Es lohnt sich, glaubts! Darum einen großen Dank an die Berliner Karatefreunde.
Uwe Rennicke
Fotos © URDD
* aus der alten Webpräsenz
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Karate-Lehrgang
Dienstag, 1. Juni 2004
Angsthasen willkommen...
...titelte die Sächsische Zeitung irgendwann im Jahr 2004. Hier kann man, es mag etwas mühevoll sein, den Artikel nachlesen.
Der KaratekaDD
Der KaratekaDD
Sonntag, 15. August 1999
KaratekaDD´s in Tokio oder...
... Wie kauft man ein Schwert?
Während KaratekaDD in Japan war, das ist bisher einmal passiert und allen bekannt, da wollte er auch ein japanisches Schwert erwerben. Nicht so ein Ding wie aus dem Ramschladen zu Hause um die Ecke. Mit Plastik im Griff statt Rochenhaut und einer ordentlichen TSUBA, nicht aus Plaste wiederum. Am besten ein KATANA, ein Langschwert. Eins von HATTORI HANZO am besten. Aber den kannten die drei KaratekaDD damals noch nicht. Und auch nicht die Frau im gelben Motorradanzug, die sich von dem Schwertschmiedemeister das letzte Schwert eigens schmieden lies, um am Ende den Bill mit der Fünf-Punkte-Pressur-Herz-Explosions-Technik ins Jenseits zu befördern. Wozu brauchte Kito eigentlich das teure Schwert?
Ein Katana, oder ein Tanto, oder ein Wakizashi - was denn nun?
Letzter Tag vor der Abreise in Tokio.
Mit der ganzen Truppe tappen KaratekaDD Nr. 1, KaratekaDD Nr. 2 und KaratekaDD Nr. 3 immer der Chefin hinterher in ein Waffengeschäft. Oh, die Auswahl war groß. Wenn wir auf ein Mordinstrument japanischer Schwertschmiedekunst zeigten, gab es uns der Händler in die Hand. Die Chefin musste permanent Fragen übersetzen. So ließen wir uns eines nach dem anderen zeigen. Am liebsten wäre uns ja ein Set gewesen: ein KATANA (Langschwert), ein WAKUZASHI (Kurzschwert) und ein TANTO (Kampfdolch). Mit dem letzteren begeht man SEPPUKU, fälschlicher Weise auch HARA KIRI genannt, letzterer Ausdruck soll aber vulgär sein.
Mit einem TANTO und einem KATANA wird die japanische Art des Selbstentleibens (SEPPUKU) betrieben. Das Tanto stichst du dir kniend in den Bauch, bewegst es ordentlich hin und her, rauf und runter, eigentlich reicht das schon und es tut weh. Damit das Elend nicht zu lange dauert, steht ein Freund mit dem Katana hinter dir und schlägt dir die Rübe ab. Will ich knien oder stehn? Tanto oder Katana? Alles Quatsch, wir brauchten die Dinger doch fürs Wohnzimmer. Am besten alle drei in einem schönen schwarz lackierten Ständer dazu. Aber das liebe Geld. Alle drei hätten so an die zwei tausend Mark oder mehr gekostet. (Zu Hause im Ramschladen vielleicht 150 DM - aber siehe oben)
Die gekauften Schwerter wurden liebevoll verpackt. Dabei erklärte uns der Händler, wie man sie pflegt und hat auch gezeigt, wie man das anstellt. Nun bekamen alle Schwertkäufer Angst, dass es am Flughafen Ärger gäbe. Wegen dem Zoll. Japanische Klingen dürfen nämlich nur wenige pro Jahr ausgeführt werden. Das gilt allerdings für meisterlich handgeschmiedete oder wirklich historische Klingen. Die haben aber viel mehr Nullen vor dem Komma.
KaratekaDD Nr.1 hat nun ein schickes Schwert in schwarzer Scheide. Toll gearbeitet, eine Augenweide. KaratekaDD Nr. 2 hat auch eins, die Scheide und der Griff haben einen ansprechenden Ockerton. Wie es sich gehört, wurde echte Rochenhaut verarbeitet. Tsuba, Schwertband und alles andere bestens gearbeitet.
Und KaratekaDD Nr. 3? Der hatte seine Kreditkarte in der Unterkunft vergessen und nun diese Geschichte geschrieben.
Dafür hat er das Buch "Fünf Ringe" von Miyamoto Musashi gelesen und kennt sich nun in der Kunst des Samurai - Schwertweges aus.
So war das damals in Japan 1999.
© Uwe
* CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=224811 13.12.2016, 17:24 Uhr
Während KaratekaDD in Japan war, das ist bisher einmal passiert und allen bekannt, da wollte er auch ein japanisches Schwert erwerben. Nicht so ein Ding wie aus dem Ramschladen zu Hause um die Ecke. Mit Plastik im Griff statt Rochenhaut und einer ordentlichen TSUBA, nicht aus Plaste wiederum. Am besten ein KATANA, ein Langschwert. Eins von HATTORI HANZO am besten. Aber den kannten die drei KaratekaDD damals noch nicht. Und auch nicht die Frau im gelben Motorradanzug, die sich von dem Schwertschmiedemeister das letzte Schwert eigens schmieden lies, um am Ende den Bill mit der Fünf-Punkte-Pressur-Herz-Explosions-Technik ins Jenseits zu befördern. Wozu brauchte Kito eigentlich das teure Schwert?Ein Katana, oder ein Tanto, oder ein Wakizashi - was denn nun?
Letzter Tag vor der Abreise in Tokio.
Mit der ganzen Truppe tappen KaratekaDD Nr. 1, KaratekaDD Nr. 2 und KaratekaDD Nr. 3 immer der Chefin hinterher in ein Waffengeschäft. Oh, die Auswahl war groß. Wenn wir auf ein Mordinstrument japanischer Schwertschmiedekunst zeigten, gab es uns der Händler in die Hand. Die Chefin musste permanent Fragen übersetzen. So ließen wir uns eines nach dem anderen zeigen. Am liebsten wäre uns ja ein Set gewesen: ein KATANA (Langschwert), ein WAKUZASHI (Kurzschwert) und ein TANTO (Kampfdolch). Mit dem letzteren begeht man SEPPUKU, fälschlicher Weise auch HARA KIRI genannt, letzterer Ausdruck soll aber vulgär sein.
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Die gekauften Schwerter wurden liebevoll verpackt. Dabei erklärte uns der Händler, wie man sie pflegt und hat auch gezeigt, wie man das anstellt. Nun bekamen alle Schwertkäufer Angst, dass es am Flughafen Ärger gäbe. Wegen dem Zoll. Japanische Klingen dürfen nämlich nur wenige pro Jahr ausgeführt werden. Das gilt allerdings für meisterlich handgeschmiedete oder wirklich historische Klingen. Die haben aber viel mehr Nullen vor dem Komma.
KaratekaDD Nr.1 hat nun ein schickes Schwert in schwarzer Scheide. Toll gearbeitet, eine Augenweide. KaratekaDD Nr. 2 hat auch eins, die Scheide und der Griff haben einen ansprechenden Ockerton. Wie es sich gehört, wurde echte Rochenhaut verarbeitet. Tsuba, Schwertband und alles andere bestens gearbeitet.
Und KaratekaDD Nr. 3? Der hatte seine Kreditkarte in der Unterkunft vergessen und nun diese Geschichte geschrieben.
Dafür hat er das Buch "Fünf Ringe" von Miyamoto Musashi gelesen und kennt sich nun in der Kunst des Samurai - Schwertweges aus.
So war das damals in Japan 1999.
© Uwe
* CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=224811 13.12.2016, 17:24 Uhr
Samstag, 2. Januar 1999
1999 wars...
Die Sachsen trafen sich in Bremen 1999 in großer Zahl bei einem der letzten sogenannten Winterlager mit Teruo Kono, 8. Dan, Hanshi, der diese immer Mit Shuzo Imai gab.
Es war der 100. Geburtstag des Vereins Eiche Horn.
Ein paar Unentwegte auf dem Foto hier sind immer noch dabei.
Hier könnt ihr den Versuch einer ersten Vereinszeitung "bewundern" die vor einigen Jahren für die Webseite entstand.
Doppelt historisch das Ganze also.
Der KaratekaDD
Es war der 100. Geburtstag des Vereins Eiche Horn.
Ein paar Unentwegte auf dem Foto hier sind immer noch dabei.
Hier könnt ihr den Versuch einer ersten Vereinszeitung "bewundern" die vor einigen Jahren für die Webseite entstand.
Doppelt historisch das Ganze also.
Der KaratekaDD
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