Dienstag, 8. Januar 2019

Winterlehrgang 2019

Fünf Wadokaier zog es gleich zu Jahresbeginn in die Hansestadt Bremen. 
Warum? Der alljährliche Wadokai - Winterlehrgang fand vom 04.-06. Januar 2019 statt. Frank K., Steffen Sch., Ivo D., Torsten K. und Uwe R. fanden den Weg blind in die Hallen des TV Eiche Horn, seit Jahrzehnten besuchen wir diese Trainingsstätte. Hier trat 1989 / 90 erstmalig eine Dresdner Gruppe um den Vereinsgründer Raffael P. auf und "verlangte" mitmachen zu dürfen. Im Jahr 1999 versuchten wir uns sogar mal an japanischer Kalligrafie, was man hier nachlesen kann.




Wir folgten natürlich gewissen Traditionen, zu denen der Besuch beim "China-Mann" - einem China-Restaurant gehört. So fielen sämtliche Sachsen in ein solches Restaurant ein, auch wenn sie nicht zusammen aßen.

Aber das eigentliche Thema war ja Karate und so folgten wir einem abwechslungsreichen Trainingsplan. Die üblichen Grundschuleinheiten zu Beginn wurden komplettiert mit Kihon-Kumite, Oyo-Kumite, Sanbon-Kumite (auch mal für Schwarzgurtträger). Auch Bodenkampf (Idori) und Messerabwehr (Tantotori) waren dabei und natürlich der Abschluss mit Kata. (Ivo war ganz erpicht darauf, sämtliche Kata im Durchlauf zu absolvieren).

Die Besonderheit des Lehrganges bestand darin, dass durchgehend Kumite-Einheiten, also Wettkampfkarate, angeboten wurden. Es bleibt also bunt.

Uwe







Montag, 7. Januar 2019

Prüfung und Weihnachtsfeier Dezember 2018

Samstag 15.12.2018 Turnhalle 63.Grundschule, wieder einmal standen die Gürtelprüfungen unseres Vereins an.

Prüflinge, Eltern und Trainer waren pünktlich 14.00 Uhr zur Stelle. 4 Prüflinge aus dem Nachwuchs und 7 Erwachsene. Die Prüfer wurden durch Eric Kaden und Frank Kulus abgenommen.

Als Erste zeigten uns die beiden jüngsten Paul und Victor, dass sie die Grundtechniken für den Weißgurt beherrschten. Trotz der vielen fremden Erwachsenen zeigten die beiden nur wenig Nervosität - Hut ab und weiter so.

Dann waren die beiden höheren Grade Georg und Edgar dran. Georg als Orangegurt wurde zu Grün geprüft , und für Edgar von Grün zu Blau . Beide zeigten den Zuschauern sehr beeindruckend, welche Karate- Techniken sie bisher gelernt hatten. Sie schlossen Ihre anspruchsvolle Prüfung mit einer Freikampfsequenz ab. Eric und Frank bewerteten die Prüfungen. Alle 4 bestanden Ihre Prüfungen. Unter dem Beifall der Eltern bekamen sie Ihre Prüfungsurkunden.



Jetzt folgten die Erwachsenen. Zuerst absolvierten Carola, Feline, Renate und Heiko die Prüfung zum Weiß-Gurt. Für Feline und Heiko ging es weiter mit der Gelbgurt- Prüfung.

Als letzte waren die Orangegurtprüflinge dran: Edward, Theresa, und Heidi. Hand- und Fußtechniken, Kombinationen, Kata und Partnerübungen trieben dem einen oder anderen doch einige Schweißperlen auf die Stirn. Alle bestanden Ihre Prüfungen und erhielten von Eric und Frank die entsprechenden Urkunden. Glückwunsch an alle Prüflinge.


Nach einer kleinen Pause schloss sich die Vereins- Mitgliederversammlung an. Frank Kulus ließ das vergangene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren: Vereinsentwicklung, zurückliegende Vereinsaktivitäten. Ganz schön was los bei Wadokai. Wie das alles finanziert wurde, erzählte uns dann Uwe, unser „Finanzminister“. Damit das Geld auch im nächsten Jahr wieder Verwendung findet, folgte noch die Planung der Termine fürs nächste Jahr.

Zur Weihnachtsfeier trafen wir uns dann im Espitas wieder. Wer’s noch nicht kennt- sehr gemütlich, eine große Karte und eine schnelle Bedienung. Das Essen war wirklich lecker. Der Blick in die alkoholische Getränkekarte führte zu interessanten Gesprächen. Es wurde es eine langer, schöner Abend. Danke und ein HOHO an die Organisatoren.

HH

Montag, 29. Oktober 2018

Wado-Kai Lehrgang in Meißen 2018

Am letzen Oktoberwochenende fand wie alle Jahre der Wado-Kai Herbstlehrgang in Meißen statt. Gerade hatten wir alle zusammen unsere Dan-Prüfung in Meißen gefeiert und schon wieder ist ein Jahr rum!
Obwohl dieses Jahr keiner von uns eine Prüfung ablegen wollte, war die Teilnahme wieder zahlreich, nicht nur unsere Altgedienten, sondern auch mehrere Farbgurte und erwähnenswert sogar einige Jugendliche nahmen am Training in Meißen teil.
Freitag am frühen Abend ging es nach Anreise in mehreren Gruppen mit der bekannten Erwärmung und Tsuki Waza los. Weiter war je nach Gürtel, Können und Interesse Ohyo und Sanbon Kumite angesagt, Yakusoku (abgesprochene Partnertechniken) waren auch möglich. Danach ging es am Abend mit Kata für Kyu oder Dan-Grade sowie speziell die Jion für einen ausgewählten Interessenten-Kreis 😉 weiter. Abschluss des Abends war je nach Neigung Messerkampf (Tanto Tori), Bodenkampf (Idori) oder als Prüfungsvorbereitung Kihon Kumite.

Zufrieden fuhren wir dann nach Hause, um am Samstag erneut zahlreich zu erscheinen. Nach Erwährmung und Uchi Waza bei Peter in mehr praktischer Form, z. B. auch am Partner, gingen in der nächsten Stunde die meisten zum Hebeln/Werfen, Sanbon Kumite für Kyu-Grade sowie die Kihon 8 für höhere Dan-Grade waren auch möglich. Ausklang des Vormittages war die Ohyo Kumite 8, SV Messer für Wagemutige oder die Kata Betchurin für den bereits am Freitag erwähnten Interessentenkreis. Da dieses Jahr keine Dan-Prüfung stattfand und wir deshalb auch nicht so den Drang zum Feiern hatten, war unsere Sonnabend Nachmittag-Beteiligung moderat. Einige gingen noch essen, ein Teil fuhr direkt nach Hause, Berichte über SV mit Franz gibt es deshalb von unseren Vereinsmitgliedern kaum (ich kann mich irren).

Durch die Zeitumstellung fiel das Aufstehen und pünktliche Erscheinen in Meißen am Sonntag Morgen nicht so schwer. Trotzdem hatte sich unsere Wadokai-Truppe deutlich verkleinert. Leider vergaßen wir, am Samstag oder Freitag ein Gruppenfoto zu schießen, deshalb ist das hier veröffentlichte Foto nur die Resttruppe vom Sonntag.
Die Erwärmung mit Frank war noch lustig, aber die Keri Waza-Einheit mit Elke dann sicher die anstrengenste Einheit des ganzen Wochenendes. Es ging langsam los mit einem einfachen Maegeri, steigerte sich dann aber zu 5 und mehr Fußtritten mit einem Bein ohne Abzusetzen 😓 😓 😓 , um dann anschließend die gesamten Kombinationen am Partner zu praktizieren. Höhepunkt und Abschluss dieser Einheit waren dann die gesprungenen Fußtritte mit Gegenüber, möglichst ohne sich selbst oder seinen Partner zu verletzen. Anschließend verschwanden die meisten Prüfer/Trainer zum Prüfer-Lehrgang, wer die Kata Bassai konnte, war bei Kata Bunkai mit Peter gut aufgehoben, die meisten anderen gingen nochmals zur Selbstverteidigung. Krönender Abschluss für uns war dann wieder Kata im Durchlauf, wo jeder so lange mitmachen konnte, bis er/sie die Stufe des eigenen Unvermögens erreichte. Wadokai Dresden brauchte sich nicht zu verstecken, mindestens zwei von uns wurden bei der Betchurin noch gesehen 😊.

Insgesamt war es dieses Jahr ein ganz entspannter Lehrgang mit reger Teilnahme unsererseits. Die Geselligkeit ist dieses Jahr etwas kurz gekommen, aber dies kann ja nächstes Jahr wieder ganz anders sein.

Herzlichen Glückwunsch auch noch an die Kyu-Prüflinge am Sonntag Mittag.

Ivo


Samstag, 29. September 2018

Kata-Lehrgang mit Jürgen Fabian am 29.09.2018

Unser Partnerverein Hato hatte mit Dr. Jürgen Fabian, 5. Dan und Wado-Kai A-Prüfer, einen Katakünstler und eloquenten Karatelehrer eingeladen.
Auch wenn Liegestütze, Rumpfaufrichten und andere Ertüchtigungsübungen – wie Jürgen immer wieder beruhigte - nicht ins Programm gehören würden, konnte er mit Fitnessbändern schweißtreibende karatespezifische Bewegungen einüben und die dafür nötigen Muskelgruppen diskret belasten. Der Muskelkater am nächsten Tag, gibt schmerzhaftes Zeugnis darüber ab.
Jürgen verstand es ausgezeichnet, Grundtechniken wie Zuki, Blöcke und Stände verständlich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichsam näher zu bringen. Sein Eingehen auf die Sportler sowie die detailgenauen Erklärungen zeugten davon, daß Frontalunterricht mit Rums-Bums-Mentalität und stundenlangen Ichi-Ni der Vergangenheit angehören.
An ausgewählten Kata erklärte Jürgen Abläufe, Anwendungen und Feinheiten, so dass jeder Teilnehmer etwas für seine eigene Karateentwicklung, ob als einfacher Übender oder auch als deren Leiter mitnehmen konnte.

EK

Sonntag, 16. September 2018

Exkursion in die Goldene Stadt am 15.09.2018


Das Weltkulturerbe an der Moldau hatte ein gutes Dutzend an Wado-Kaiern nebst Anhang übers Wochenende zu Besuch.



Mit dem Zug ging es in die tschechische Metropole um östliche Kultur, deftige Knödel und böhmisches Bier zu genießen. Trotz unnötiger Sparmaßnahmen bei der Platzreservierung seitens unseres Vorsitzenden konnte jeder auf einer gepolsterten Sitzgelegenheit die wechselnden Landschaften an sich vorbeirauschen sehen. Während die Damen mit einer gekühlten Piccolo den Tag begannen, übten die Männer sich derb-herzlicher bis schöngeistiger Unterhaltung.

Direkt am Wenzelsplatz hatten wir in zwei großzügigen Ferienwohnungen Quartier bezogen und unternahmen unseren ersten Spaziergang. Überwältigt von der wunderschönen Architektur, insbesondere die Jugendstilvillen mit ihrem floralen Schmückwerk begeisterten, aber auch von den endlosen Menschenmassen, die die Straßen fast undurchdringlich machten, flanierten wir Richtung Pulverturm und Gemeindehaus.
In dieser zu den bedeutendsten Jugendstilhäusern der Welt gehörenden architektonischen Schönheit erhielten nicht nur die Augen einen Schmaus, sondern auch so profane Gelüste nach Gulasch, Schnitzel und Pilsner Urquell wurden gestillt.




So gestärkt schauten wir hier und da, ließen die Karlsbrücke von Weitem auf uns wirken und flanierten schließlich an der Moldau Richtung Alten Jüdischem Friedhof, der zu Uwes Verdruss jedoch geschlossen hatte.





Mit zwei Nachzüglern, die auch am Wochenende für ihren Lebensunterhalt schweißtreibender Tätigkeit nachgehen, trafen wir uns in der Herberge, kämpften um die besten Schlafplätze und freuten uns auf das baldige Abendessen. Zuvor lockten noch einige Sehenswürdigkeiten in der langsam von der Dämmerung umschlungenen Weltstadt. Klaus drängte nach der Prager Burg, doch mußte sich noch bis zum nächsten Morgen gedulden. Andere gingen zur Moldau oder zum Markt. Endlich, Punkt 20 Uhr, nahmen wir unsere reservierten Plätze im U Fleků ein.

Etwas Nostalgie und der Kultstatus dieses über 500 Jahre alten Wirtshauses mit eigener Brauerei ließen uns rumpeliges Personal, ohrenbetäubenden Lärm (durch Stimmungsmusik kaum merklich ertragbarer) und dem Charme von Mitropa-Interieur vergessen. Essen und Getränke stießen auf geteilte Meinungen, so daß wir uns noch ein Abschlußgetränk in einer Lokalität auf dem Wenzelsplatz gönnten.

Am nächsten Tag konnte jeder seine Wünsche nach ungedingt zu besuchenden Sehenswürdigkeiten erfüllen: Jüdischer Friedhof, Karolinum, Burg oder Geschäfte und k. u. k.-Kaffeekultur.



Sonntag Mittag ging es bereits wieder Richtung Dresden. Nur brachten die Sparmaßnahmen (Sitzplatzreservierung ist unbedingt zu empfehlen!) diesmal etwas weniger Komfort, da der Zug rappelvoll war. Nichtsdestotrotz ist Prag immer eine Reise wert; aber auch andere schöne Ziele werden uns in Zukunft noch locken!



Wenn wir zwei, drei Erinnerungen von Prag mitnehmen, dann auf jeden Fall die: Zwei Tage sind gerade bei strahlendem Sonnenschein zu wenig für Praha und die Wechselstuben sollten vorher nach anfallender Provision befragt werden! Und selbstverständlich gibt es in Prag ein Hardrock Café!




EK

Bilder von UR

Montag, 4. Juni 2018

Wanderung zur Schrammsteinaussicht am 26.05.2018

Die diesjährige Vereinswanderung führte uns natürlich wiederum in unsere wunderschöne Sächsische Schweiz. Dieses faszinierende Sandsteingebirge begeistert uns eben immer wieder auf’s Neue. „Uns“- stand dabei zunächst für einen kleinen Trupp von 6 Leuten, der sich früh am Morgen des 26. Mai anno 2018 an der Anzeigentafel im Hauptbahnhof zusammenfand.
Es hätten auch gern 50 bis 60 unserer unzähligen Vereinsmitglieder sein können, aber dieses Wochenende war halt vollgepfropft mit verschiedensten Events, auf die wir uns eben irgendwie aufteilen mussten, um so ein Maximum an Öffentlichkeitswirkung zu erzielen. 😉
Souverän brachte Eric diesen Spähtrupp, zu dem auch viele unserer Karate-Kids (u.a. Edgar, Ulrich u.v.m.) und deren karatebegeisterten Mütter gehörten, unter Anwendung von allerleih logistischen Raffinessen (z.B. Bahn und Fähre) zum nächsten Treff. Dieser führte dann in Schmilka auf der anderen Uferseite weitere dort bereits seit „geraumer Zeit bereitstehende“ Truppenteile dem Tross zu. Dabei handelte es sich um die 3 wanderbegeisterte Hochländer/-innen Conny, Joachim und Steffen. Dem noch nicht genug kündigte in diesem Moment Tobias telefonisch sein baldiges Erscheinen an. Im Gefolge hatte er zudem seine Familie, zu der neben seine Frau Maria immerhin bereits drei bezaubernde Kinder zählen. Allesamt waren extra aus der fernen Oberlausitz zu unserem gemeinsamen Wanderevent angereist. Unsere elitäre Wandergemeinschaft wuchs somit auf stolze 14 Leute auf sportlichen 26 Beinen an. Die kleinste Teilnehmerin durfte im Tragegestell bei Tobias sitzen und sorgte von nun an für unsere musikalische sowie sonstige Unterhaltung. Diese Art uns zu Höchstleistungen zu motivieren muss wohl sehr anstrengend gewesen sein, was sie allerdings durch einige Blitzschlaferholungsphasen gekonnt wettmachte.
Auf unserem Marschbefehl standen lediglich 11 Kilometer. Von ebenso vielen gefühlten Höhenkilometern stand da allerdings nichts. Nun – das Wetter spielte wunderbar mit und somit waren dehnende Vorübungen wegen der bereits bestens sonnenerwärmten Muskulatur überhaupt nicht nötig. So ging es nach einigen Orientierungsübungen doch sehr zielstrebig und steil vom Elbtalaufwärts zur „Kleinen Bastei“.
Dieses erste Zwischenziel belohnte unsere Anstrengungen mit einem imposanten Ausblick. Die zuvor genutzte S-Bahn erschien nun wie eine kleine TT-Modellbahn im tiefgelegenen Tal.



Derart motiviert ging es frischen Mutes (und die ersten Hungersrufe kleiner und großer Kinder beflissentlich überhörend) weiter zum „Rauschenstein“, der uns dann auch wortwörtlich durch einen gleichfalls herrlichen Ausblick berauschte und so einige Selfiebegeisterte bis an den Rand des Machbaren trieb.



Nun endlich wurde auch das Pausenbrot ausgepackt. Zudem wurden hier und da feinste Tomätchen und Weintrauben gereicht.
Frisch gestärkt ließen wir uns daraufhin von dem wunderschön dahinschlängelnden „Elbleitenweg“



zu unserem ersten großen Wanderziel, den „Schrammsteinen mit der Breiten Kluft und der Schrammsteinaussicht“, geleiten.



Bei der Schrammsteinaussicht handelt es sich um einen Ort, an dem man das Gefühl bekommt, dort noch ewig verweilen zu wollen. Insgeheim stellt man Überlegungen darüber an, wo man da wohl am besten seinen Wohnwagen, sein Zelt oder wenigstens eine Isomatte platzieren könnte, um sich dauerhaft sesshaft zu machen.



Aus diesen Gedanken gerissen ging es allerdings recht bald weiter in Richtung unseres eigentlichen Hauptziels.
So führte uns der weitere Weg an den reizenden „Lorenzwänden“ entlang. Darauf folgte dann eine kleine Herausforderung namens „Rotkehlchenstiege“, die wir - trotz einer vom Eric angebotenen Alternative - gern in Angriff nahmen und auch hervorragend meisterten. Eric seinerseits zeigte dabei nicht nur die Richtung auf, er führte auch so manchen etwas zittrigen Fuß in den nächsten Tritt und sorgte somit für einen sicheren und durchaus schön anzusehenden Abstieg.





Überhaupt war unsere Wanderung, mit seinen letztendlich gefühlten 110 Kilometern und ebenso vielen Höhenkilometern, geprägt von viel gegenseitiger Hilfe, sehr guten Gesprächen und – man will es nach der Beschreibung wohl kaum glauben – auch von sehr viel Spaß.
Den krönende Abschluss fand unser WadoKai-Event letztendlich in unserem Primärziel, d.h. in der Schmilkaer Mühle, wo wir für unsere mitgebrachten und natürlich längst aufgebrachten Wasserreservoire adäquaten Ersatz vorfanden. Natürlich gab es auch echt gutes Essen und leckeres Eis. 😊

Steffen, 01.06.2018

PS.: Hier noch einige weitere Fotos, die allesamt bereits jetzt die Vorfreude auf unsere Wanderung im nächsten Jahr schüren:


















Sonntag, 27. Mai 2018

Kleiner Lehrgang mit Peter Mixa

Vom 25. bis 27. Mai 2018 fand wieder der kleine aber feine Lehrgang in Meißen mit Peter Mixa statt. Während letztes Jahr wegen anstehender Dan-Prüfung die Halle voll war, war es dieses Jahr etwas ruhiger, aber nichtsdestotrotz ein sehr schöner Lehrgang. Hauptinhalt war Kihon Kumite in allen ihren Variationen sowie Uchi Waza. Die ganzen Übungen fanden in einer lockeren und entspannten Atmosphäre statt, wobei wir trotzdem ganz schön ins Schwitzen kamen.

Freitag Abend ging es in erster Linie um Tai Sabaki, also das Verlassen der gegnerischen Angriffslinie, Samstag Vormittag kann ich nicht viel berichten, da kein Wadokaier anwesend war, am Nachmittag nach bestandener Kyu-Prüfung von Katja (herzlichen Glückwunsch zum 7. Kyu) ging es einfach mal raus aus der Halle, da die Luft drinnen drückend war, aber draußen auf weichem Tartan-Boden Training angenehm möglich war. Zudem war die Teilnehmerzahl sehr minimiert (10, später 9 Klienten 😜). Trainingsinhalt war das Fließen der Angriffe, das Bewegen der Hüfte, die Lockerheit und Schnelligkeit.

Sonntag Vormittag ging es nach Ballspiel (immer wieder gern) anfangs nochmals um Uchi Waza, danach um Kihon Kumite - für die Schwarzgurte in etwas angewandter und freier Form, für die Farbgurte mehr um den Ablauf, um dann endlich gegen 13.00 Uhr glücklich unter der Dusche zu stehen. Danke an Peter sowie Karate Meißen für die Ausrichtung und an Nico für das letzte Kellerbier! Übrigens war unser Verein am Samstag mehrheitlich entschuldigt, da zeitgleich unsere Vereinswanderung statt fand, aber Freitag und Sonntag hätten doch einige mehr erscheinen können.

Ivo