Montag, 25. März 2019

Wado-Kai Gäste bei der Sportlergala 2019


Ins Dresdner Kongreßzentrum lud bereits zum 27. Mal der StadtSportBund Dresden ein, um die Dresdner Sportler des Jahres zu küren. (Unverständlicherweise waren wir nicht nominiert, aber eingeladen...)

Die Gala ist mittlerweile ein fester Termin für Wado-Kai. Auch unseren Partnerverein Hato konnten wir wieder zu diesem stilvollen Abend mit seinem unterhaltsamen Rahmenprogramm und der reichlichen Verabreichung kulinarischer Köstlichkeiten locken und teilten uns einen Tisch. So waren alle Weichen für einen schönen und lustigen Abend gestellt.

Die Förmlichkeiten an Begrüßungsworten und Ehrungen waren schnell abgehakt; es sei erwähnt, daß die Wasserspringer – was den Autor insbesondere erfreut – einige Kategorien für sich entscheiden konnten, so daß der fröhliche Teil des Festabends etwas länger genossen werden konnte.

Nach dem ausgezeichneten Essen und gutem Wein mischten wir uns unter die Gäste: Leichte sportliche Betätigung wie Tischfußball, schweißtreibende Reaktionsspiele mit blinkenden Lichtern, Biathlon-Schießen oder auch Airhockey animierten uns einige Kalorien zu verbrennen. Freilich lockten Tanzfläche und die Bar, aber auch ein Karikaturist, der unsere körperliche Schönheit mit einem vorteilhaften Augenzwinkern zu Papier bringen konnte.

Als die Bedienungen anfingen die Stühle für die Putzkolonnen hochzustellen, merkten wir, daß die Zeit bereits weit fortgeschritten war und sich im Saal eine fast gespenstische Leere auftat . Wieder einmal zeichneten sich Karateka als gesellig, standhaft und ausdauernd aus!


Es war ein toller Abend, und wir freuen uns auf 2020, wenn sich der beste Karateverein der Welt wieder einmal mehr in Dresden die Ehre geben kann!



Einen offiziellen Bericht über diese Veranstaltung findet sich hier.



Eric

Montag, 18. Februar 2019

Tradition - Februar in Berlin...

Seit einigen Jahren besucht eine kleine Gruppe von Karateka einen besonderen Lehrgang in Berlin, meist im Februar. Es gilt zu erkunden, was denn das Wado-Karate mit dem Shinto Yoshin Ryu verbindet, konkret das Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu (TSYR) welches von Sensei Toby Treadgill, Menyo Kaiden, USA, vertreten wird. Gemeinsam mit dem japanischen Meister Koichi Shimura (Japan), 7. Dan JKF Wado-Kai JKF Wado-Kai 1st Instructor, JKF Wado-Kai Generalsekretär, verband er die Prinzipien der Kampfkünste wie immer auf interessante und verblüffende Art und Weise.


T. Threadgill & K. Shimura*


Wer einmal erlebt hat, mit welcher Körperbeherrschung und sparsamen Bewegungen Toby Threadgill zeigt, was Kampfkunst bedeutet und sein kann, der wird begeistert sein. 

Seit einigen Jahren findet dieser Lehrgang nun schon statt und mit verschiedenen Meistern des Wado-Ryu / Wadokai werden die Verbindungen gesucht, welche Hironori Otsuka bereits in seine Karatestilrichtung einfließen lies.

HATO und WADOKAI Dresden finden sich zusammen und verbringen ein Wochenende in Berlin, dankbar, das Kirsten und André Jätzschmann dieses Wochenende immer wieder "ausrichten".

In einer Halle in Berlin trafen dann Frank, Eric, Uwe, André und Enrico auf Tina und Viktor und lernten etwas über Schwerpunkt, Kraftwirkung, Griffbefreiungen und einiges mehr. 





Japanische Meister fangen immer irgendwie beim Urschleim an. Bei Sensei Shimura hieß das allerdings, dass das Kihon - Training mit den wichtigsten aber sparsamen Korrekturen geleitet wurde. Keine endlosen Wiederholungen, sondern das Ansprechen und Zeigen von Schwerpunkten. Fortgeführt wurde dies über das Kihon - Kumite und das Idori. Gerade hier finden sich oft Parallelen, die Sensei Toby Threadgill auf seiner Seite der Halle mit anderen Übungen ebenso näher brachte.

Besonders hervorzuheben wäre noch, dass Viktor mit wenigen Karate-Monaten solches Interesse an diesem Lehrgang zeigte. Schön, das du den Weg mit nach Berlin gefunden hast.

Uwe



* Ausschnitt aus der Ausschreibung zum Lehrgang


Samstag, 2. Februar 2019

Lasertag im Elbepark am 2. Februar 2019 & 1. Dezember 2018

Lasertag am 02.02.2019

Wenn zwei oder mehrere Gruppen bunt beleuchtet durch einen dunklen Raum rennen und sich gegenseitig versuchen abzuschießen, dann heißt dies Lasertag.



Heute hat sich Wadokai Dresden darin versucht, und wir waren auch zahlreich erschienen.

Erster Nachteil war, dass wir nicht gemeinsam gegen einen größeren Feind kämpfen konnten, sondern uns teilen und teilweise auch gegen "professionelle" Jugendliche verteidigen mussten.












Eine weitere kleine Spaßbremse ist, dass man natürlich vor dem "Tode" keine Angst hat, da der ja weder weh tut noch irgendwelche Konsequenzen hat, außer dass die Waffe einige Sekunden nicht reagiert.











Nichtsdestotrotz haben wir uns um drei im Elbepark Laserland getroffen und mit aller Freude durch die dunklen Räume geballert. Insgesamt 4 Runden waren wir aktiv, es gab bessere und schlechtere Helden, aber so wirklich konnten wir der Zählerei des Computers doch keinen Glauben schenken, EK hatte nach seiner besten Runde gerade mal Null Punkte. Schön war es, dass auch "Feinde" gemeinsam in der Ecke standen und strahlend die anderen abschossen. Nach dem "Tod" der Kumpels (der keine 10 Sekunden dauerte) gab es auch oft ein Abklatschen oder "Ach Hallo, Du bist es 😀". Es hat einfach mal wieder Spaß gemacht, gemeinsam etwas anderes als Karate zu machen, und ich kann nur sagen: Lasertag wollen wir bestimmt wiederholen.



Nach vollendeter "Arbeit" gingen wir (zumindest ein großer Teil von uns) ins benachbarte Pinapple und schlugen bei amerikanischem Essen und Bier nochmal richtig zu. Ich kann nur sagen, es war ein gelungener Nachmittag, der wieder mal zeigt, dass wir nicht nur in der Turnhalle ein toller Verein sind.









Ivo

PS: Übrigens war unsere Jugend mit Torsten auch bereits im Dezember hier, die Bilder sind in der Galerie und hier kommt der Bericht von Viktor

Lasertag am 01.12.2018

Am Samstag den 1. Dezember war es endlich so weit: die lang ersehnte Weihnachtsfeier stand vor der Tür. Mal wieder ging ich erst kurz vor knapp zu hause los. Ich wusste, dass ich laufend nicht mehr pünktlich kommen konnte. Deshalb rannte ich. Nicht zu erschöpft kam ich am Treffpunkt an und ging Gummibärchen kaufen. Normalerweise kaufe ich keine Süßigkeiten, aber mir war einfach danach. Nach 5 Minuten kam ich mit zwei Tüten „nimm2“ wieder zur Haltestelle. Leider musste ich auch ein paar „Bärchen“ abgeben. Bis zum Elbe-Park war die erste Packung schon fast leer.
Nach einer amüsanten Busfahrt mussten wir kurz warten, bis die erste Runde LaserTag losging. Wir bekamen jeder eine Art Rüstung, an der Sensoren befestig waren. Wurde man von einem Gegner an so einem Sensor getroffen, wurden dem eigenen Team 50 Punkte abgezogen. Der erfolgreiche Schütze bekam 100 Punkte. Erkannt hat man die Teams an den Farben, in denen die Rüstungen erstrahlten. Ziel des Spieles ist mit dem eigenen Markierer möglichst viele Gegnerische Spieler zu markieren und selbst nicht getroffen zu werden. Letzteres wurde jedoch durch einen Sensor am eigenen Markierer stark erschwert. Da wir nicht alleine waren und in die Arena bis zu 20 Spieler passten, bekamen wir in jeder Runde andere Mitspieler, Gegner und Teamfarben.


Nach drei Runden LaserTag gingen wir in ein Restaurant neben dem Laserland. Alle hatten Hunger und freuten sich auf ein leckeres Essen. Und es war lecker. Alle nahmen einen Bürger, nur ich das Schnitzel. Bis zum Ende der Rückfahrt unterhielte wir und froh und geschafft.




Ich muss sagen, Torsten hat alles ziemlich gut organisiert. Es ging nicht zu früh los und hörte nicht zu spät auf. xD

Viktor

Mittwoch, 30. Januar 2019

Wado-Kai beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters am 22.01.2019

Eine besondere Ehre wurde unserem Karateverein zuteil. Auf Initiative der Bürgerstiftung Dresden lud der Oberbürgermeister Dirk Hilbert verdiente Bürger der Stadt, die sich im Ehrenamt engagieren, zum Neujahrsempfang ein. – Und Vertreter unseres Vereins gehörten zu den geladenen Gästen.

Gemeinsam mit den Honoratioren aus Politik, Regierung und Verwaltung nahmen etwa 1.300 Ehrenämtler - darunter auch wir: Frank, Ivo und der Autor - im Parkett und auf den Rängen des neugestalteten Kulturpalastes Platz.

Kulturprogramm


Ein besonderer Genuß war das von der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Stéphane Denève dargebotene Konzert. Die wunderbare Akustik des neuen Hauses erreichte es, daß die Sinfonie Nr. 3 in c-Moll für Orgel und Orchester op. 78 des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns uns tief im Gemüt berührte. Der schon zu Lebzeiten als Klassiker geltende Komponist, konnte für sich nach diesem wahren Ohrenschmaus mindestens drei neue Liebhaber gewinnen.





Die folgende Ansprache des OB Hilbert war dankenswerterweise knapp, aber inhaltgewichtig. Er fand die richtigen Worte, wenn er u. a. Gemeinschaftssinn und freiwilliges Engagement lobte.


Den musikalischen Ausklang bildete das wohl bekannteste Orgelwerk in der Musikwelt. Das kraftvolle und stürmische Orgelstück Johann Sebastian Bachs` Toccata und Fuge d-Moll BMV 565 wurde wahrlich virtuos vom Organisten Olivier Latry dargeboten.

Last Man Standing

Mit Sekt, Kuchen und herzhaften Häppchen lud der Bürgermeister anschließend zum kulinarischen Stelldichein. Wir genossen von Allem reichlich. Nach anregenden Gesprächen und neuen Bekanntschaften standen wir schier plötzlich allein im Saal.

Drei einsame Jacken an der Garderobe bestätigten, daß wir tatsächlich den Empfang bis zur Neige ausgekostet hatten.




Wado-Kai mit Vorbildfunktion

Eine besondere Gabe war nicht die Belobigung der Bürgerstiftung allein, die unser langjähriges sportliches Engagement als „Vorbild für Dresden“ honorierte. Auch der überreichte Ehrenamtspaß war eine Anerkennung unserer Arbeit der besonderen Art. Mit diesem können wir nun ein Jahr lang viele Angebote etwa in Museen oder sportlichen Einrichtungen vergünstigt nutzen.
Auch die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten über dieses gesellschaftlich wichtige Ereignis. Den Beitrag findet man hier:

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hilbert-schwoert-Dresden-auf-2019-ein

Eric


Dienstag, 8. Januar 2019

Winterlehrgang 2019

Fünf Wadokaier zog es gleich zu Jahresbeginn in die Hansestadt Bremen. 
Warum? Der alljährliche Wadokai - Winterlehrgang fand vom 04.-06. Januar 2019 statt. Frank K., Steffen Sch., Ivo D., Torsten K. und Uwe R. fanden den Weg blind in die Hallen des TV Eiche Horn, seit Jahrzehnten besuchen wir diese Trainingsstätte. Hier trat 1989 / 90 erstmalig eine Dresdner Gruppe um den Vereinsgründer Raffael P. auf und "verlangte" mitmachen zu dürfen. Im Jahr 1999 versuchten wir uns sogar mal an japanischer Kalligrafie, was man hier nachlesen kann.




Wir folgten natürlich gewissen Traditionen, zu denen der Besuch beim "China-Mann" - einem China-Restaurant gehört. So fielen sämtliche Sachsen in ein solches Restaurant ein, auch wenn sie nicht zusammen aßen.

Aber das eigentliche Thema war ja Karate und so folgten wir einem abwechslungsreichen Trainingsplan. Die üblichen Grundschuleinheiten zu Beginn wurden komplettiert mit Kihon-Kumite, Oyo-Kumite, Sanbon-Kumite (auch mal für Schwarzgurtträger). Auch Bodenkampf (Idori) und Messerabwehr (Tantotori) waren dabei und natürlich der Abschluss mit Kata. (Ivo war ganz erpicht darauf, sämtliche Kata im Durchlauf zu absolvieren).

Die Besonderheit des Lehrganges bestand darin, dass durchgehend Kumite-Einheiten, also Wettkampfkarate, angeboten wurden. Es bleibt also bunt.

Uwe







Montag, 7. Januar 2019

Prüfung und Weihnachtsfeier Dezember 2018

Samstag 15.12.2018 Turnhalle 63.Grundschule, wieder einmal standen die Gürtelprüfungen unseres Vereins an.

Prüflinge, Eltern und Trainer waren pünktlich 14.00 Uhr zur Stelle. 4 Prüflinge aus dem Nachwuchs und 7 Erwachsene. Die Prüfer wurden durch Eric Kaden und Frank Kulus abgenommen.

Als Erste zeigten uns die beiden jüngsten Paul und Victor, dass sie die Grundtechniken für den Weißgurt beherrschten. Trotz der vielen fremden Erwachsenen zeigten die beiden nur wenig Nervosität - Hut ab und weiter so.

Dann waren die beiden höheren Grade Georg und Edgar dran. Georg als Orangegurt wurde zu Grün geprüft , und für Edgar von Grün zu Blau . Beide zeigten den Zuschauern sehr beeindruckend, welche Karate- Techniken sie bisher gelernt hatten. Sie schlossen Ihre anspruchsvolle Prüfung mit einer Freikampfsequenz ab. Eric und Frank bewerteten die Prüfungen. Alle 4 bestanden Ihre Prüfungen. Unter dem Beifall der Eltern bekamen sie Ihre Prüfungsurkunden.



Jetzt folgten die Erwachsenen. Zuerst absolvierten Carola, Feline, Renate und Heiko die Prüfung zum Weiß-Gurt. Für Feline und Heiko ging es weiter mit der Gelbgurt- Prüfung.

Als letzte waren die Orangegurtprüflinge dran: Edward, Theresa, und Heidi. Hand- und Fußtechniken, Kombinationen, Kata und Partnerübungen trieben dem einen oder anderen doch einige Schweißperlen auf die Stirn. Alle bestanden Ihre Prüfungen und erhielten von Eric und Frank die entsprechenden Urkunden. Glückwunsch an alle Prüflinge.


Nach einer kleinen Pause schloss sich die Vereins- Mitgliederversammlung an. Frank Kulus ließ das vergangene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren: Vereinsentwicklung, zurückliegende Vereinsaktivitäten. Ganz schön was los bei Wadokai. Wie das alles finanziert wurde, erzählte uns dann Uwe, unser „Finanzminister“. Damit das Geld auch im nächsten Jahr wieder Verwendung findet, folgte noch die Planung der Termine fürs nächste Jahr.

Zur Weihnachtsfeier trafen wir uns dann im Espitas wieder. Wer’s noch nicht kennt- sehr gemütlich, eine große Karte und eine schnelle Bedienung. Das Essen war wirklich lecker. Der Blick in die alkoholische Getränkekarte führte zu interessanten Gesprächen. Es wurde es eine langer, schöner Abend. Danke und ein HOHO an die Organisatoren.

HH