Montag, 23. September 2013

Sachsentraining - Ein Bericht von Silly



14.09.2013 – endlich war es soweit! Die fast schon unendliche Zeit seit der Bekanntgabe über die Teilnahme von Jürgen Fabian am Sachsen-Wadotraining war endlich vorbei. Die Ausschreibung war ja schon länger bekannt – auch wenn mir bis zum Mittwoch vorher noch nicht klar war, dass’s zwei Einheiten werden, statt nur einer…Aber egal – ging ja um Training a la Kata-Spezial. Das kann von mir aus auch den ganzen Tag gehen J Ausgerichtet wurde es dieses Mal von HATO.


10: 00 Uhr sollte es losgehen und dank des netten Kameraden, der mich an der richtigen Kreuzung zur richtigen Zeit – nämlich zu dem Zeitpunkt als ich mich fragte an welcher Kreuzung ich denn in Gorbitz abbiegen muss – überholte, kam es auch zu keinerlei Verspätung meinerseits. Angekommen – schnell umgezogen – und mit der üblichen Verspätung ging’s los. Zusammen mit Jürgen Fabian eröffnete AJ das Training. Nach einer ausgiebigen, abwechslungsreichen Erwärmung gab Jürgen Fabian jedem einzelnen ein paar Tipps zu seiner Technik, speziell bei Junzuki und Maegeri. Das Hauptaugenmerk lag dabei darin die Technik schnell und sauber zu machen – ohne irgendwelche  Vorboten wie zucken oder ähnliches. Wenn sich die Fehler einmal eingeschlichen haben, ist das gar nicht so einfach – aber laut Fabian sind 100 Techniken am Morgen wohl eine kleine Hilfe um das jahrelange intensive Training zu unterstützen, denn Präzession und Genauigkeit ist gerade bei Kata wichtig.
Dann ging’s endlich zur Sache – Kata von Pinan Nidan bis…ähm…bei Pinan Godan war für mich dann Schluss…Die Kids wurden von Andre schon eher übernommen. Bei jeder Kata gab es nützliche Tipps und Hinweise an welchen Stellen die Tücken sind und wie man es besser machen kann. Nach anderthalb Stunden gab es ein halbe Stunde Pause…
12:30 – erneut aufgestellt ging es mit der Hälfte der Meute weiter. Nach kurzer Erwärmung stand Jürgen Fabian vor mir und fragte erwartungsvoll, ob ich mit den Kindern weiter Kata mache. Der Mund sagte bereits ja, als der Kopf sich noch dachte WAAAS??? Die Art und Wiese der Frage erlaubte jedoch keine Widerrede – noch dazu als einzige Frau…da waren sie meine – die vier Kids. Zum ersten Mal in meinem jungen Karateleben stand ich also vor Schülern – ahhahhahah! Eine dreiviertel Stunde ging es Pinan Nidan  und Pinan Shodan rauf und runter und kreuz und quer… Es war sogar ein Versuch der Pinan Sandan dabei und der sah auch gut aus. Die einzige Schwierigkeit bestand darin den Kindern zu vermitteln wo die Endpunkte der Techniken sind und was sie falsch machen. Stück für Stück arbeitete ich mich immer wieder durch und korrigierte. Dann stellte sich die Frage was ich noch machen könnte – ich fragte die Kids und sie wollten Kata-Wettkampf. Gut – bekommt ihr… nur war mir da noch nicht klar, dass ich auch teilnehmen sollte. Vier setzten sich auf den Boden, einer lief und dann wurden die Fehler aufgezählt und die Kata wurde noch mal gelaufen unter Beachtung der Fehler. Fazit für die Kinder war, dass auch die Großen Fehler machen (oder waren die etwa Absicht?). Und dann war ich erlöst – Ohyo-Kumite gab’s zum Schluss um die Muskulatur wieder etwas aufzulockern. Auch hier ging es einfach mal darum zu testen was mit Geschwindigkeit und ohne große Kraft möglich ist inkl. eines sehr nützlichen Tipps bei der ersten Ohyo J
Tja, 14:30 Uhr war’s leider schon vorbei...Fazit: es war echt toll und lehrreich und hat großen Spaß gemacht! Und: Kraft ist nicht alles – Geschwindigkeit bringt auch Punkte.
Liebe Grüße an alle und ich hoffe ich hab die Kids nicht zu sehr versaut ;)

Silly

Es war wirklich ein schöner und lehrreicher Tag. Besonders lehrreich war er für Silly. Ich hab's gesehen.

Mittwoch, 4. September 2013

Vereinslogo: Welches?


Da sind sie nun, die von Silly geschaffenen Logos für den Verein. Die "Aufgabe" lautete: Nehme das bekannte Logo und entwerfe eines mit Dresden Bezug. Die Verwendung der Stadtsilhouette wäre sehr schön.

Nun hatt Silly eine ganze Kollektion erstellt. Wir fragen nun, welches gefällt euch am besten?

1. Das mit roter Stadtsilhoulette und schwarz-roter Schrift?


2. DAs mit weißer Silhoulette und roter Schrift auf weißem Grund?



3.  Das mit roter Silhoulette und schwarz umrandeteten Buchstaben auf rotem Grund?


4. Das mit roter Silhoulette und schwarzer Schrift auf rotem Grund?


5. Das Logo mit aufgesetzer Silhoulette und Schriftzug Dresden?



6. Das mit schwarz ausgefüllter, aufgesetzter Stadtsilhoulette mit rotem Schriftzug Dresden?


7. Oder das mit mit deutlicher, gebrochener Silhoulette in unterschiedlicher Höhe mit weißem Schriftzug Dresden?

Ihr könnt eure Meinung hier als Kommentar hinterlassen, was mich sehr freuen würde. Außerdem könnt ihr an der Umfrage teilnehmen.

Euer Webmaster.




Sonntag, 18. August 2013

Sachsentraining am 14. September 2013

Am 14. September 2013 richtet HATO Dresden e.V. das Sachsentraining aus. Erwartet wird als Trainer Dr. Jürgen Fabian (5. Dan) aus Koblenz. Die Ausschreibung findet ihr hier. 
Wer ihn noch nicht kennt, die Stilrichtung stellt Informationen ► hier bereit.

Eckdaten:

Datum: 14. September 2013
Zeit:      10:00 bis 14:30 Uh
Ort:      138. Mittelschule, Omsewitzer Ring 2, 01169 Dresden

Da Jürgen vor allem Kataspezialist ist, wird sich bei diesem Sachentraining alles um das Thema KATA drehen.

Viele Grüße,
Uwe alias KaratekaDD

Freitag, 16. August 2013

DKV - WM - NEWSLETTER

Den neuesten Newsletter zur Karate WM 2014 in Bremen (Newsletter Nr. 3.) findet ihr ►hier.

Informationen zum
  • MILLENIUMS-Lehrgang
  • Party nach Lehrgang und WM
  • Ticketverkauf 
und mehr.

Der Webmaster
Uwe alias KaratekaDD

Sonntag, 11. August 2013

Warum nun noch ein Blog?

Ihr werdet vielleicht meinen, warum nun noch dieser Blog? Reicht denn die webseite nicht? Viele sind außerdem in Facebook präsent und da postet ihr doch auch immer alles mit?

Nun, irgendwie stimmt das schon. Aber die Webseite zu aktualiseren erfordert nunmal, dass der Webmaster zu Hause an seinem Rechner sitzt. Facebook ist gut und schön, wird aber von manchen auch mit guten Gründen abgelehnt. Daher kommt nicht alles bei unseren Mitgliedern an, jedenfalls nicht sofort.

Hier habt ihr zudem die Möglichkeit, eure Kommentare zu den aktuellen Beiträgen (Posts heißen die jetzt auf neudeutsch) zu hinterlassen. Dazu müsst ihr ihr nicht einmal irgendwo Mitglied einer Seite werden. Mit dem Blog kann wesentlich mehr als mit einem Gästebuch gemacht werden. Letzteres war sowieso nicht so ergiebig.

Im Gegensatz zur Webseite können hier mehrere Autoren Einträge machen und Berichte schreiben, Bilder einstellen und vieles mehr. Seit ich es mit meinem Blog LITTERAE ARTESQUE ausprobiert habe, meine ich, dass dies was bringen könnte.

Ich habe erst einmal die Silly und den Rob eingeladen, als Autoren mitzuwirken. Bei Bedarf und auf Wunsch können das auch noch mehr Autoren werden.

Was soll nun aus der Webseite werden?

In einem Blog verschwinden ältere Einträge so nach und nach in der "Versenkung". Man müste also per Link immer wieder auf diese verweisen. Aber Manches soll ja schnell abrufbar sein. Dazu dient die Webseite, welche, wenn der Blog funktioniert, verschlankt werden kann und zukünftig als Archiv gilt. Berichte, Geschichten, Fotogallerien werden dann dort gespeichert.

Neueigkeiten werden vor allem hier aufgerufen und in der Webseite so schnell wie möglich als link auf diesen Blog dargestellt.

Nun bin ich gespannt, was ihr dazu sagt.

Uwe alias KaratekaDD

Freitag, 6. April 2012

Osterlehrgang 2012

Ostern in Bremen - Er ist ja eine langjährige Tradition, der Osterlehrgang der WADOKAI - Stilrichtung in Bremen. Darüber haben wir auch schon mehrfach berichtet. Es kostet ein wenig Überwindung, die vier Feiertage in einer Sporthalle zu verbringen.




Dieser Lehrgang wurde in bewährter Form durchgeführt, neben dem obligatorischen Tagesbeginn "Grundschule unter physischen Aspekten" ging es dann thematisch zur Sache. Wir Teilnehmer konnten unter vielfältigen Angeboten wählen, wobei diesmal die KATA ein wenig im Vordergrund stand. Ohyo und Kihon Kumite sind Hauptbestandteile des Trainingsprogramms, konsequent mit Partnerwechsel durch die insgesamt 20 Übungen (für die Dantrager) war eine Übungsform, die bei so vielen Teilnehmern eher neu war. Peter Mixa, schon oft für das Thema Selbstverteidigung zuständig, wählte diesmal die Verteidigung gegen mehrere Gegner. Die zentrale Frage lautete: Verteidigung durch Angriff - aber wen zuerst? Dies zu üben machte auch Spaß. Werner Buddrus führte eine Reihe von Karateka in die aktuellen Wettkampfregeln ein - auch mit praktischen Übungen und Elke von Oehsen bot ein sogenanntes Center-Line-Training an. Hierbei wurden die im Sinne von Tai-Sabaki notwendigen Ausweichbewegungen um die eigene Körperachse geübt. Theoretisch klar verständlich - praktisch stellt man schnell fest, dass da noch Trainingsreserven vorhanden sind. 

Es lohnt sich also immer wieder, die Bundeslehrgänge zu besuchen. Steffen fand es auch ganz schön und mit den Freunden von HATO macht es auch immer wieder Spaß - das traditionelle Chinaessen fand auch wieder statt. Inzwischen wertden wir wiedererkannt.


* gerettet aus der alten Webpräsenz
Uwe Rennicke (Fotos © by URDD


Samstag, 17. März 2012

Ohtsuka in Hamburg...



... Frank und waren dabei


Hironori (Jiro) OHTSUKA, 10. Dan Wado-Ryu, Sohn des Stilgründers OHTSUKA, Mejin, in Deutschland. Die Gelegenheit musste nun endlich mal genutzt werden. Der Großmeister ist ja bereits 78 Jahre alt. Und beweglich ist der...

Auch sein Partner, Masafumi SHIOMITSU, 9. Dan, 70 Jahre alt, verblüffte uns um Jahrzehnte jüngere Schwarzgurtträger enorm.

Hinzu kommt, wir begannen zwar jeweils kurz mit Grundtechniken, die Hauptanteile waren viel weiter führend, als bisher aus dem Prüfungsprogramm bekannt.


Ein Glück, die kleine Halle war mit Matten ausgelegt, denn des Europäers Knie scheinen weniger für ausgedehnte Formen des IDORI ausgelegt zu sein. Die relativ geringe Menge der Teilnehmer lies ein sehr individuelles Training zu. Korrekturen durch die Großmeister waren so direkt und oft möglich. Schon deshalb hat sich der Lehrgang gelohnt. Auch wenn Sensei OHTSUKA mir dabei merkbar vor das Schienbein trat.



Beide gaben an den Trainingstagen je zwei Trainingseinheiten. Dadurch bekamen Frank und ich die Gelegenheit auch mal nach Hamburg hinein zu fahren. Ich selbst war noch nie dort. So konnten wir einen ausgedehnten Spaziergang zum Rsthaus, der Binnenalster, in die Speicherstadt und zu den Landungsbrücken unternehmen, wo es lecker Fisch zu essen gab.

Seine Horizont zu erweitern, ist also sicher nicht hoch genug einzuschätzen. Karate und Kultur an einem Wochenende: Was will man mehr?


Uwe Rennicke

Fotos © by URDD / Bild oben: offizielles Gruppenfoto

* aus der alten Webpräsenz