Donnerstag, 13. April 2017

Sportlergala 2017 in Dresden



Die Stadt Dresden hatte zur 25. Gala des Dresdner Sports ins Internationale Kongreß-Zentrum eingeladen. Viele aktive und ehemalige Sportler sowie Funktionäre der vielgestaltigen Dresdner Sportlerwelt und Vertreter der Politik nahmen die Einladung an. Inmitten befand sich die Delegation von Wado-Kai.

Es hieß diesmal nicht im Karate-Gi eine gute Figur zu machen, sondern in feiner Abendgarderobe bei exquisitem Büfett und erlesenen Weinen unseren Verein vor den Vertretern von Stadt und Sport zu repräsentieren. Die diplomatische Mission übernahmen Eric und Katja. Vereint saßen Breitensport und Spitzensport, Olympiasieger und Weltmeister neben Kreisklassewettkämpfern und Hobbysportlern in angenehmer Atmosphäre beisammen.




Bürgermeister Hilbert sowie der Präsident des Stadtsportbundes Dresden, Kluger, eröffneten die Veranstaltung mit kurzen, löblicherweise die Athleten und ihre Erfolge in den Mittelpunkt stellenden, Redebeiträgen. Die Förderpreise sowie die Sportlerehrungen in den Kategorien Nachwuchs, Handicap, Sportlerinnen, Sportler, Trainer, Senioren und Mannschaft waren Zeichen der Anerkennung und der (oft zu kurz kommenden) Dotation der Leistungen des Dresdner Sports. Auch wenn Wado-Kai sich nicht in diesen Sphären bewegt – selbstredend hätte unser Verein den Sympathiepreis verdient! – so freute es den Autor (als ehemaligen Leistungssportler) insbesondere, daß so viele Wasserspringer nominiert waren, selbst wenn es in diesem Jahr keinen Preisträger aus dieser elegant-schwierigen Sportart gab. Bewegend war die Würdigung der Sportler mit Handicap. Hier hatte sich unsere Stadt ins Zeug gelegt und konnte der in der Sportlerumfrage siegenden Christiane Reppe, für ihre auf einer Pressekonferenz gestohlenen Paralympics-Goldmedaille im Handbike-Straßenrennen einen originalen Ersatz überreichen.

Die artistischen Showbeiträge der Turner und Akrobaten wie auch die Darbietung der Sandkünstlerin Irina Titova waren neben der ausgewogenen und stilvolle Musikauswahl der Band „Retroskop“, die durch ihre Unaufdringlichkeit Gespräche mit alten und neuen Bekannten zuließ, eine angenehme und kurzweilige Untermalung der in allen Bereichen gelungenen Veranstaltung für den Dresdner Sport.

(Ergebnisse der Sportlerumfrage und eine Bilderstrecke gibt es ► hier)

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Ähnlich schön, aber auf jeden Fall gelungen, war das Spaßturnier, welches Hato am Vormittag desselben Tages ausgerichtet hatte. Die Turnhalle am Pohlandplatz hatte Wado-Kai organisiert, den Rest wie Spielleitung und Verpflegung übernahmen die Sportfreunde von Hato. Diese Kooperation war auch für die Spiele im Fußball, Basketball, Volleyball und Völkerball von Vorteil. „Hatokai“ lief, sprang, schwitzte und vor allem lachte gemeinsam, so daß die Wado-Familie, denn auch PSV und Meißen waren zugegen, weiter zusammenwuchs. Jung und Alt (von fünf Jahren bis zum schon leicht ergrauten Haarträger) waren mit Ehrgeiz, aber vor allem mit viel Spaß an der Freude zwischen Pfosten, Korb und Netz ganz nach der Devise von Turnvater Jahn „frisch, fromm, fröhlich, frei“ in den „Ausgleichssportarten“ zum Karate unterwegs.

E.K.

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